Schild und Geheimauftrag: Pfadfinder*innen auf Rittermission
Mehrere Tage lang verwandelte sich der Lagerplatz an der Jomsburg in die Welt des Mittelalters. Unter dem Motto „Ritter“ erlebten die Pfadfinder ein abwechslungsreiches Lager mit Abenteuern, Geländespielen, Strandbesuchen und einer spannenden Suche nach dem Ring der Weisheit.
Zum Start reisten zunächst die Gruppenleitungen an, bauten die Kothen auf und bereiteten den Lagerplatz vor. Die Jomsburg mit ihrem burgartigen Gebäude bot dafür die passende Kulisse. Auch die ersten Kontakte zu den DPSG-Pfadfindern, mit denen sich die Gruppe den Platz teilte, wurden schnell geknüpft – unter anderem bei gemeinsamen Veggie-Burgern. „Mehr Luxus geht nicht“, war man sich einig.
Am nächsten Tag reisten die Wildfüchse an. Einige Kilometer vom Lagerplatz entfernt, starteten sie bepackt mit ihren Rucksäcken zu einem Anhajk entlang der Steilküste. Nach dem Einrichten der Schlafplätze wurde gemeinsam die Jurte aufgebaut. Ein eigenes Wappen durfte für angehende Ritter*innen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Schnell wurde außerdem eine Konstruktion der Lagernachbarn zum gemeinsamen Volleyballspiel genutzt – und so wurde noch lange gespielt.

Am folgenden Tag begann die Ritterausbildung. In verschiedenen Workshops wurden Knoten, Geheimschriften und weitere wichtige Ritter*in-Fähigkeiten erlernt. Doch plötzlich fehlte etwas Entscheidendes: Der Ring der Weisheit der Königin war verschwunden. Nur mit ihm konnte entschieden werden, wer zum Ritter geschlagen werden durfte. Der erste Verdacht fiel auf die Köchin. In einem Geländespiel sammelten die Kinder Zutaten für das Abendessen und versuchten die Köchin auszuspionieren. Ergebnis: Die Köchin war unschuldig. Bei einer anschließenden Nachtwanderung ging die Suche weiter – begleitet von einem beeindruckenden Sternenhimmel und zahlreichen Sternschnuppen.
Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es am nächsten Tag zum Surendorfer Strand. Nach einer willkommenen Stärkung mit Eis und eiskaltem Eistee wurde gebadet, Volleyball gespielt und entspannt. Auf dem Rückweg wartete eine weitere Ritterprüfung: Aus Steinen musste ein möglichst hoher Turm gebaut werden, um die Unschuld des Baumeisters zu beweisen. Am Abend sorgten einige Runden Werwolf bei Kerzenschein für einen gemütlichen Abschluss.
Auch am letzten Tag blieb es heiß. Im großen Geländespiel „Flaggenklau – Advanced“ führte die Spur schließlich zum Gärtner. Die Wildfüchse konnten ihn überführen und den verschwundenen Ring wiederfinden. Nach etwas Freizeit, Lagerpflichten und einem weiteren Abstecher zum Strand wurde bereits mit dem Abbau begonnen. Die Jurte verschwand, und damit rückte auch das Ende des Lagers näher.
Den letzten Abend verbrachten alle gemeinsam am Lagerfeuer – mit Stockbrot, Marshmallows und Gesang. Am Samstag wurde beim Frühstück die Geschichte endgültig aufgelöst und der Gärtner festgenommen. Danach hieß es abbauen, aufräumen und Abschied nehmen.
So endete ein Lager voller Ritterabenteuer, bei dem nicht nur der Ring der Weisheit wiedergefunden wurde, sondern auch viele neue gemeinsame Erinnerungen entstanden.


