Sommerfahrt der Wildfüchse 2026

Schild und Geheimauftrag: Pfadfinder*innen auf Rittermission

Mehrere Tage lang verwandelte sich der Lagerplatz an der Jomsburg in die Welt des Mittelalters. Unter dem Motto „Ritter“ erlebten die Pfadfinder ein abwechslungsreiches Lager mit Abenteuern, Geländespielen, Strandbesuchen und einer spannenden Suche nach dem Ring der Weisheit.

Zum Start reisten zunächst die Gruppenleitungen an, bauten die Kothen auf und bereiteten den Lagerplatz vor. Die Jomsburg mit ihrem burgartigen Gebäude bot dafür die passende Kulisse. Auch die ersten Kontakte zu den DPSG-Pfadfindern, mit denen sich die Gruppe den Platz teilte, wurden schnell geknüpft – unter anderem bei gemeinsamen Veggie-Burgern. „Mehr Luxus geht nicht“, war man sich einig.

Am nächsten Tag reisten die Wildfüchse an. Einige Kilometer vom Lagerplatz entfernt, starteten sie bepackt mit ihren Rucksäcken zu einem Anhajk entlang der Steilküste.  Nach dem Einrichten der Schlafplätze wurde gemeinsam die Jurte aufgebaut. Ein eigenes Wappen durfte für angehende Ritter*innen natürlich ebenfalls nicht fehlen. Schnell wurde außerdem eine Konstruktion der Lagernachbarn zum gemeinsamen Volleyballspiel genutzt – und so wurde noch lange gespielt.

Quelle: VCP Schulensee/ Lykka

Am folgenden Tag begann die Ritterausbildung. In verschiedenen Workshops wurden Knoten, Geheimschriften und weitere wichtige Ritter*in-Fähigkeiten erlernt. Doch plötzlich fehlte etwas Entscheidendes: Der Ring der Weisheit der Königin war verschwunden. Nur mit ihm konnte entschieden werden, wer zum Ritter geschlagen werden durfte. Der erste Verdacht fiel auf die Köchin. In einem Geländespiel sammelten die Kinder Zutaten für das Abendessen und versuchten die Köchin auszuspionieren. Ergebnis: Die Köchin war unschuldig. Bei einer anschließenden Nachtwanderung ging die Suche weiter – begleitet von einem beeindruckenden Sternenhimmel und zahlreichen Sternschnuppen.

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es am nächsten Tag zum Surendorfer Strand. Nach einer willkommenen Stärkung mit Eis und eiskaltem Eistee wurde gebadet, Volleyball gespielt und entspannt. Auf dem Rückweg wartete eine weitere Ritterprüfung: Aus Steinen musste ein möglichst hoher Turm gebaut werden, um die Unschuld des Baumeisters zu beweisen. Am Abend sorgten einige Runden Werwolf bei Kerzenschein für einen gemütlichen Abschluss.

Auch am letzten Tag blieb es heiß. Im großen Geländespiel „Flaggenklau – Advanced“ führte die Spur schließlich zum Gärtner. Die Wildfüchse konnten ihn überführen und den verschwundenen Ring wiederfinden. Nach etwas Freizeit, Lagerpflichten und einem weiteren Abstecher zum Strand wurde bereits mit dem Abbau begonnen. Die Jurte verschwand, und damit rückte auch das Ende des Lagers näher.

Den letzten Abend verbrachten alle gemeinsam am Lagerfeuer – mit Stockbrot, Marshmallows und Gesang. Am Samstag wurde beim Frühstück die Geschichte endgültig aufgelöst und der Gärtner festgenommen. Danach hieß es abbauen, aufräumen und Abschied nehmen.

So endete ein Lager voller Ritterabenteuer, bei dem nicht nur der Ring der Weisheit wiedergefunden wurde, sondern auch viele neue gemeinsame Erinnerungen entstanden.

Bundeslager 2026 Siedlung Lüneborg

Alle vier Jahre ist es so weit: Das
Bundeslager des VCP findet statt und damit machen sich rund 5000 Pfadis
auf den Weg zu einem Lagerplatz, welcher am Ende eher einer Kleinstadt
gleicht. Dieses Mal ging es in die Nähe von Wolfsburg, auf den
Jugendzeltplatz Almke. Hinter dem Zeltplatz waren zusätzlich die
angrenzenden Felder angemietet und Wege angelegt, damit alle ihren
zugewiesenen Aufbauplatz finden konnten.





Die Anreise erfolgte an einem der
heißesten Tage des Jahres, mit einer angekündigten Unwetterfront für
just den Moment, zu dem wir auf dem Lagerplatz eintreffen sollten. Davor
mussten wir jedoch erst einmal sechs Stunden Bahn fahren, was bis auf
einen verpassten Zug und ein vergessenes Deutschlandticket relativ gut
lief. Bei Ankunft auf dem Platz rollte bereits eine dunkle Wand am
Horizont heran, sodass schleunigst eine Kohte aufgestellt wurde, um
zumindest unser Gepäck trocken zu halten. Gerade als unsere Kohte fertig
aufgebaut war, fegte eine Windböe zwei neun Meter durchmessende Jurten
der Kochgruppe vor uns um. Das Programmzentrum des Landesverbandes
Rheinland-Pfalz wurde ebenfalls kurzzeitig zum ungewollten Flugobjekt.
Bei uns ist zum Glück alles heil und stehen geblieben. Kurz danach wehte
über dem Lagerplatz eine große rote Fahne, welche alle weiteren
Aufbauarbeiten verbot. Wir wollten eigentlich gerne weiter aufbauen, da
es im Anschluss an die Windböe erträglichere 25 °C hatte, statt der
36 °C vor dem Unwetter. Als norddeutscher Pfadistamm sind wir
schließlich ein bisschen Wind gewöhnt und bauen größere Zelte mit
50 cm-Heringen auf, dann fliegt nichts weg. Aber bis kurz vor 22 Uhr
blieb es dabei: Der Aufbau von Zelten war vorerst verboten, und
anschließend durften erst einmal nur Kothen aufgebaut werden.
Blöderweise hatten wir dadurch erst einmal kein Küchenzelt. Das Essen
des ersten Abends wurde daher kurzerhand im „Café“ des Landesverbands
Schleswig-Holstein gekocht. Nach diesem chaotischen Start hatten wir
eine angenehm ruhige Nacht.





Am nächsten Tag genossen die jüngeren
Pfadis das Lagerleben in vollen Zügen. Die Älteren bauten die Küche und
das Programmzentrum von Mike auf. Manches davon auch mehrfach über das
Lager hinweg, da die Konstruktion des Programmzentrums leider eine
Tendenz zum selbstständigen Abbau hatte. Im Programmzentrum stand
nämlich ein aufblasbares Planetarium und die Konstruktion, die dafür
nötig ist, ist eher speziell …





In den folgenden Tagen warteten Hitze,
Badespaß und ein buntes Programm auf uns. Die Abende auf dem Lager
verbrachten wir meist in geselliger Runde. Entweder auf dem eigenen
Platz oder aber in einer der Oasen bei den Singerunden. Vor allem das
Musische Zentrum war dafür ein hervorragender Ort.





Am sechsten Tag des Lagers kam es dann zu
großer Aufregung. Mitten in der Nacht wurden wir durch eine
Gewitterfront geweckt und mussten in die fest aufgebauten
Versorgungszelte von Zoll und Technik evakuiert werden, während zwei
heftige Gewitterfronten über uns herjagten. Auf diese anstrengende Nacht
hätten wir alle gerne verzichtet. Aber hey, immerhin durften wir das
Programmzelt von Mike am nächsten Tag wieder aufbauen. Mikes Technik
hatte den Starkregen zum Glück überlebt, und Jurten können mehr ab, als
man denkt.





Der Rest des Lagers verlief
vergleichsweise ereignislos, da wir uns bei den hohen Temperaturen
einfach nicht nach körperlicher Aktivität fühlten. Ausgenommen natürlich
das für Pfadis kostenfreie Freibad, das gerne jeden Tag geentert wurde.





Der Abbautag war noch einmal ein bisschen
chaotisch, weil wir unseren Shuttlebus zum Bahnhof um neun Minuten
verpasst hatten. Aber da Pfadfinder*innen immer schnell eine Lösung
finden, wurde ein alternatives Shuttle organisiert und wir bekamen
unseren Zug doch noch.





Am Ende kamen wir alle müde, aber um viele Erinnerungen reicher in Kiel an und blicken zurück auf ein gelungenes Bundeslager.

Stammesabend Siedlung Lüneborg

Bei uns finden regelmäßig Stammesabende statt. Die Stammesabende sollen dazu beitragen die einzelnen Gruppen im Stamm miteinander zu vernetzen. Ende letzten Jahres wurden zwei neue Wölflingsgruppen gegründet und somit sind an die 30 neue Mitglieder zu uns gekommen. Für unsere Wildfüchse und Katzenbären war es die erste gemeinsame große Stammesaktion und Gelegenheit, all die anderen Pfadis kennenzulernen.

Zu Beginn wurden Kennlernspiele gespielt und Crêpes gefuttert, wir haben auf der Aktion nämlich die neuen Crêpe-Platten für unsere Gaskocher eingeweiht. Danach ging es zusammen in den Wald, um eine große Runde Capture the Flag zu spielen. Nachdem das Spiel zu Ende war, haben wir eine kleine Singerunde im Wald veranstaltet, Kekse gegessen und Wölflingshalstücher verliehen. Nach den Verleihungen haben wir uns auf den Rückweg zum Gemeindehaus gemacht, wo die Wölflinge abgeholt wurden.

Die Älteren sind für drei Ranger/Rover Halstuchverleihungen noch länger geblieben. Wir sind in der Dämmerung mit Kerzen zum Schulensee gelaufen und wollten am Wassser die Halstücher verleihen. Dort angekommen sind wir von einem Platzregen überrascht worden. Es ist uns aber trotz des Regens gelungen, eine sehr schöne Halstuchverleihung stattfinden zu lassen.

Es war ein toller Stammesabend und wir freuen uns schon auf den Nächsten!

Sommerhohburg der Katzenbären

Direkt zu Beginn der Sommerferien ging es für die Katzenbären los auf eine mini Sommerfahrt in Form eines Wochenendes auf der Hohburg.
Da am eigentlichen Anreisetag stürmisches Wetter vorherrschte, mussten wir die Anreise für die Katzenbären auf den nächsten Morgen in aller Frühe verlegen. Die Gruppenleitungen reisten bereits nachts an, als der Sturm sich gelegt hatte, um die Katzenbären am nächsten Morgen mit einem Frühstück begrüßen zu können.
Nach der morgendlichen Stärkung sind wir, bepackt mit diversen Sägen und unter Mitnahme des großen Hohburg-Bollerwagens, in den Wald gezogen, um unseren Hohburg-Auftrag zu erfüllen. Wir sollten eine Baumkrone zersägen, die bei einem früheren Sturm heruntergebrochen war, und das Holz als Feuerholz zur Hohburg bringen. Mehrere Stunden lang wurde voller Eifer gesägt, Holz aus dem Wald gezogen und auf dem Hohburg-Wagen verstaut. Das war ganz schön anstrengend. Zum Glück wartete zurück an der Hohburg schon ein Mittagessen auf uns.
Nachmittags ging es mit einem Ruderboot raus auf den Westensee. Das war ein ganz schönes Abenteuer.
Ordentlich ausgepowert haben wir uns anschließend abends am Lagerfeuer versammelt und Marshmallows und Stockbrot zubereitet. Zum Tagesabschluss wurde zusammen eine lustige und auch ein bisschen gruselige Geschichte gelesen und anschließend zum Klang der Gitarren eingeschlafen.
Am nächsten Morgen war schon wieder Aufräumen angesagt und unser verkürztes Wochenende vorbei.
Obwohl wir nicht so lange unterwegs waren wie geplant, hatten wir jede Menge Spaß und einen tollen Start in die Sommerferien!

Fahrt der Wildfüchse nach Nortorf

Kurz vor den Osterferien ging es für
unsere Wildfüchse in ein großes Abenteuer nach Nortorf in das
Stammesheim des VCP Stamms „Von Acken“.





Am Freitagabend gab es einen Ausflug zum
Spielplatz und nach dem Abendessen sind die Wildfüchse zu einer kleinen
Nachtwanderung aufgebrochen. Um den Tag ausklingen zu lassen, wurde
danach Werwolf gespielt und eine kleine Singerunde gab es auch.





Am nächsten Morgen war der Schreck groß,
nachdem die Wildfüchse herausgefunden hatten, dass ihre Truhe mit
Süßigkeiten „gestohlen“ worden war. Mit einer spannenden Jagd durch ganz
Nortorf konnte die Truhe zurückerobert werden. Außerdem wurde noch
Dreibein gespielt und es gab einen spontanen Song Contest mit
selbstgedichteten oder altbekannten Liedern.





Am Abend wurde mit einer Runde “Mein
Gruppenleiter kann…“  herausgefunden, welche Kinder ihre Gruppenleitung
am besten einschätzen können. Wie es sich für eine Game Show gehört,
wurde dabei fleißig Popcorn verspeist.





Der Sonntag startete am Morgen mit einer
Runde Werwolf und es wurde ein Geländespiel gespielt, in dem
Schnelligkeit, aber auch taktisches Geschick gefragt waren. Im Spiel gab
es drei verschiedene Stationen, an denen durch das Erfüllen von
Aufgaben Ressourcen erspielt werden konnten. Mit den Ressourcen konnten
die Kinder dann Bauteile kaufen, um einen Turm zu bauen. Gegen Mittag
gab es zum Abschluss ein gemeinsames Mittagessen bei bestem Wetter
draußen im Garten.





Es war für die Wildfüchse ein sehr aufregender Start in den Frühling!  

Ausflug der Katzenbären zur Arche Wader

In den Gruppenstunden vor den Osterferien
haben die Katzenbären viel über alte Haus- und Nutztierrassen gelernt.
Hierfür wurde vom Tierpark Arche Warder ganz viel tolles Material zur
Verfügung gestellt. Die Katzenbären haben sich angeschaut welche Haus-
und Nutztierrassen es gibt, aus welchen Wildformen sie entstanden sind
und wofür die tierischen Ressourcen verwendeten werden. Außerdem haben
sie sich mit den Eigenschaften und Besonderheiten verschiedener Tiere
beschäftigt.





Zum Abschluss dieser Einheit hat die
Gruppe am Wochenende vor den Osterferien gemeinsam den Tierpark Arche
Warder besucht. Hier durften die Kinder während einer Führung erleben,
wie es ist, Tierpfleger*in zu sein. Es mussten Möhren für die Ferkel
versteckt, die Hühner und Schweine gefüttert und die Eselkoppel
abgeäppelt werden. Das war ganz schön aufregend und hat richtig hungrig
gemacht. Zum Glück gab es zum Mittag ein gemeinsames Picknick. Danach
sind alle in kleineren Gruppen losgezogen, um den Park zu erkunden.
Dabei gab es weitere spannende Dinge zu Lernen.





Am Ende das Tages waren alle müde, aber
sehr zufrieden. Ein toller Start in den Frühling, der sicherlich allen
lange in guter Erinnerung bleibt!





Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle
dem Team des Tierparks Arche Warder für das zur Verfügung stellen des
Materials für die Gruppenstunden der Katzenbären und die spannende
Führung durch den Tierpark!

Ranger/Rover Aktion 2026

Zum Jahresauftakt nahmen drei Personen aus unserem Stamm an der Ranger/Rover Aktion des VCP-SH teil. Die Ranger und Rover trafen sich auf der Hohburg am Westensee, um gemeinsam in ein hoffentlich buntes und spaßiges Pfadi-Jahr 2026 zu starten.

Nachdem erst nicht sicher war, ob eine Anreise aufgrund des angekündigten Unwetters überhaupt möglich sein würde, konnten wir zum Glück doch alle wie geplant anreisen und ein tolles Wochenende auf der verschneiten Hohburg verbringen. Es wurde viel gespielt, gequatscht und gelacht und natürlich ausgiebig Schlitten gefahren. Abends wurden am Kamin Fahrtenlieder gesungen und Tee getrunken.

Es war ein rundum gelungener Start ins neue Pfadi-Jahr!

Hohburg der R*Rs und Älteren Siedlung Lüneborg

Zum Jahresende waren wir mit den Ranger/Rovern und älteren Stammesmitgliedern auf der Hohburg am Westensee, einem urigen Häuschen ohne fließend Wasser und ohne Strom. Das heißt besonders im Winter: Selbst Holz machen, damit es schön warm ist. Als besonderer Programmpunkt stand dieses Mal außerdem das Bauen eines Erdofens an, in dem Gemüse gegart wurde. Außerdem wurde viel gespielt und gelacht und am Abend wurde gemeinsam gesungen.

Es war insgesamt ein sehr gemütliches Wochenende, was wir alle nach einem terminreichen Dezember gut gebrauchen konnten.

Friedenslicht 2025 Siedlung Lüneborg

Das Friedenslicht ist eine Aktion die ursprünglich vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen wurde und eine Lichterspur durch die Welt zieht. Entzündet wird das Licht in Bethlehem, transportiert nach Österreich und dort von Kerze zu Kerze weitergegeben. In Kiel kommt es mit der Bahn an, nachdem es, ohne zu verlöschen, viele Kilometer behütet gereist ist. Dieses Jahr stand die Aktion unter dem Motto „Ein Funken Mut“

Am dritten Advent wurde das Friedenslicht in einem Gottesdienst an die VCP-Pfadfinderstämme in Schleswig-Holstein verteilt. Dort haben auch wir ein Licht abgeholt und eine Woche lang aufgepasst, dass es nicht erlischt, um es am vierten Advent in der Thomaskirche an die Gemeinde weiterzugeben.