Die Sternenkunde ist heute in der breiten Gesellschaft ein fast schon vergessenes Gut. Doch einige machten sich auf um mehr über unseren Nachthimmel zu erfahren. Angefangen wurde mit dem Werkzeug, den Teleskopen. Wir hatten hierfür zwei Spiegelteleskope und ein Linsenteleskop, welche wir unter Anleitung zusammenbauten. Auch die Führung der Bewegung wurde erklärt. Weiter ging es mit einem kleinen Augentest, wie gut unsere Augen nahe Objekte voneinander trennen können. Dabei ist so Manchem mit Schrecken aufgefallen, wie schlecht die Auflösung der eigenen Augen ist und mach Andere wurden bestätigt, dass sie Adleraugen haben.
Es ging weiter mit Objekten im Nachthimmel, die wir später auf freiem Feld in der Dunkelheit finden wollen. Dazu gehörten die Planeten Venus und Jupiter, die bereits sehr früh am Nachthimmel du dieser Zeit zu sehen sind. Weiter mit Sternbildern wie dem großen Bären, dem kleinen Bären und Cassiopeia.
Um ca 20 Uhr waren wir dann bei der Quelle der Schwentine. Anhand des Turmes auf dem Bungsberg überprüften wir die Ausrichtung vom Suchrohr zum Tubus um anschließend das erste Mal Venus ins Visier zu nehmen. Kurz darauf war auch Jupiter zu sehen und beim ersten Anblick sah man direkt schon drei kleine Lichtpunkte neben ihm, seine drei größten Monde.
Auch haben wir noch weitere Sternbilder kennengelernt und direkt am Nachthimmel gezeigt bekommen. So können wir nun neben großem Bären, kleinem Bären, Orion und Cassiopeia auch die nördliche Krone, Löwe, Drache und Zwillinge. Zudem lässt sich die grobe Uhrzeit mit Hilfe vom Großen Bären und dem Polarstern berechnen.
Du willst nun auch wissen, wie das geht? Dann komm zum Bundeslager und suche uns bei klarem Wetter. Wir sind die mit den Teleskopen! Einfach vorbeikommen und einen Blick in den Sternenhimmel werfen!

