Am 07.09.2018 hat unser Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier rund 4000 Ehrenamtliche aus ganz Deutschland eingeladen, um sich für all die geleistete Arbeit zu bedanken.

Dieses Jahr waren für den VCP (von rechts nach links) Phil und Bine aus RPS, sowie mkay und Luca aus der schleswig-holsteinischen Landesleitung vor Ort.

Wer den Zeichentrickfilm „König der Löwen“ gesehen hat, wird das Motto der Dschungelbewohner in Afrika kennen – Hakuna Matata. Diese Redewendung stammt aus der afrikanischen Sprache Swahili und bedeutet „Es gibt keine Probleme“. Genau diese gab es bei uns auf dem Pfingstlager auf keinen Fall, denn Pfadfinder finden für alles eine Lösung:

 

Für etwa 550 Pfadfinderinnen und Pfadfinder einen Lagerplatz finden? Kein Problem! Der Zeltplatz der dänischen Pfadfinder in Tydal bei Eggebek bietet genügend Platz und viel Freiraum für alle Jurten und Kothen der Stämme.

 

Wann wird am besten ein Lager veranstaltet, damit alle Pfadfinderstämme aus ganz Schleswig-Holstein daran teilnehmen können? An Pfingsten natürlich! Dieser Termin ist schon traditionell in allen Kalendern eingetragen.

 

Ob das Wetter bei der Veranstaltung wohl mitspielt? Das ist den Pfadfinderinnen und Pfadfindern egal. Hier im Norden gibt es kein schlechtes Wetter nur falsche Kleidung. Eine Woche vor dem Lager war für den Pfingstsamstag Gewitter angesagt. Zwei Tage vorher hieß es im Wetterbericht nur noch Regen und am Ende fiel nicht ein Tropfen Wasser vom Himmel.

 

Wird auf dem Lager Langeweile aufkommen? Nicht im Geringsten! Ein Team aus Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestaltete ein altersgerechtes Programm ab sechs Jahren. So konnten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Workshops besuchen, Geländespiele durchlaufen oder sich auf dem Savannenspielplatz austoben. Alles wurde an das Thema angegliedert und die Kinder besuchten die Tierwelt der afrikanischen Wildnis.

 

Ist der Wanderpokal auch dabei? Diese Frage stand bei einem Stamm auf der Packliste, denn der Pokal wandert in jedem Jahr zum Gewinner des Schubkarrenrennens. Dabei zählt, wer das schnellste Team aufgestellt hat. Manchmal kann auch die gepimpte Schubkarre über Sieg oder Niederlager entscheiden.

 

Wurde an die Liederzettel gedacht? Diese Frage stellte sich das Team, das den Lagergottesdienst gestaltete. In diesem Jahr wurde aus Umweltgründen auf Liederbücher zurückgegriffen, damit die Zettel nicht nach einmaligem Gebrauch in der Mülltonne landen.

 

Ist für genügend Essen gesorgt? Jedes Lager steht und fällt mit dem Essen, da die Pfadfinderinnen und Pfadfinder den ganzen Tag an der frischen Luft sind. Für den kleinen Hunger zwischendurch oder ein Getränk sorgte das Team der Oase. Das Team organisierte das Essen in diesem Jahr klimagerechter. Es wurde auf die CO²-Bilanz der Lebensmittel geachtet. Die Getränke kamen zum Beispiel aus der nahen Fabrik, um regional einzukaufen.

 

Und die wichtigste Frage am Ende: Hat das Lager auch Spaß gemacht? Bei dieser Frage wird es nie ein Problem geben, das nach einer Lösung verlangt, denn alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder kommen immer wieder gerne zum alljährlichen Pfingstlager zusammen. Hakuna Matata eben!